Leibniz-Preis 2019 für Professor Wessling

06.12.2018

Prof. Matthias Wessling erhält den mit 2,5 Millionen dotierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

Die Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen University gratuliert ganz herzlich.

Pressemitteilung Nr. 55 | 6. Dezember 2018
Leibniz-Preise 2019: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler aus

Wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland für herausragende Arbeiten aus allen Wissenschaftsgebieten / Verleihung am 13. März 2019 in Berlin

Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannte heute in Bonn vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019 zu. Sie waren zuvor vom zuständigen Auswahlausschuss aus 122 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Lebenswissenschaften sowie jeweils zwei aus den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Die Ausgezeichneten erhalten je ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Diese Gelder können die Preisträgerinnen und Preisträger bis zu sieben Jahre lang nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre Forschungsarbeit verwenden. Verliehen werden die Leibniz-Preise 2019 am 13. März in Berlin.

Den „Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG für das Jahr 2019 erhalten:

  • Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin, Robotik, Technische Universität München
  • Prof. Dr. Rupert Huber, Experimentelle Physik, Universität Regensburg
  • Prof. Dr. Andreas Reckwitz, Soziologie, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
  • Prof. Dr. Hans-Reimer Rodewald, Immunologie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
  • Dr. Melina Schuh, Zellbiologie, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut), Göttingen
  • Prof. Dr. Brenda Schulman, Biochemie, Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB), Martinsried
  • Prof. Dr. Ayelet Shachar, Rechts- und Politikwissenschaften, Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen
  • Prof. Dr. Michèle Tertilt, Wirtschaftswissenschaften, Universität Mannheim
  • Prof. Dr. Wolfgang Wernsdorfer, Experimentelle Festkörperphysik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Prof. Dr.-Ing. Matthias Wessling, Chemische Verfahrenstechnik, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und Leibniz-Institut für Interaktive Materialien (DWI), Aachen

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG verliehen. Pro Jahr können bis zu zehn Preise mit einer Preissumme von jeweils 2,5 Millionen Euro verliehen werden. Mit den zehn Preisen für 2019 sind bislang insgesamt 368 Leibniz-Preise vergeben worden. Davon gingen 120 in die Naturwissenschaften, 106 in die Lebenswissenschaften, 85 in die Geistes- und Sozialwissenschaften und 57 in die Ingenieurwissenschaften. Da Preis und Preisgeld in Ausnahmefällen geteilt werden können, ist die Zahl der Ausgezeichneten höher als die der Preise. Insgesamt haben bislang 395 Nominierte den Preis erhalten, darunter 339 Wissenschaftler und 56 Wissenschaftlerinnen.

Pressemitteilung